Courrendlin
In der Region Jura, im Kanton Bern gelegen, befindet sich die Gemeinde Courrendlin. Im Jahr 2020 hatte die Gemeinde eine Einwohnerzahl von etwa 3’500 Personen und hat eine Fläche von etwa 11 Quadratkilometern.
Geographische Lage
Courrendlin ist Teil des Bezirks Delémont, in der Region Jura gelegen. Die Gemeinde grenzt an folgende Dörfer: Moutier im Norden, Vendlincourt im Courrendlin casino Osten, und Courtedoux im Süden sowie Saint-Ursen im Westen. Die Gemeinde liegt etwa 12 Kilometer südlich von Delémont.
Geschichte
Die Geschichte der Gemeinde reicht bis ins Mittelalter zurück. Das Dorf wurde erstmals im Jahr 1251 urkundlich erwähnt und gehörte zunächst zum Herrschaftsbereich der Familie des Bischofs von Basel.
Im Laufe der Zeit kam Courrendlin an die Herrscherhäuser von Montenach, dann an die Grafen von Montfort. Im Jahr 1475 kam es unter den Einfluss der Stadt Basel und gehörte bis zum Ende des Alten Reiches zu deren Gebiet.
Seit dem Mittelalter war Courrendlin eine ländliche Gemeinschaft mit Landwirtschaft als Haupteinkommensquelle
Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Dorf zur wichtigsten Gemeinde in der Region, da es am wertvollsten und dicht bewohntesten war. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche St. Peter erbaut.
Landwirtschaft
Die Landwirtschaft ist immer noch eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinschaft von Courrendlin. Die umliegenden Hügel und Berge bieten gute Bedingungen für Wein, Kartoffeln, Korn und Hafer.
Im Laufe der Zeit haben sich in Courrendlin verschiedene landwirtschaftliche Tätigkeiten entwickelt. Im Jahr 1850 war es eine Hauptaktivität im Dorf. Weitere wichtige Branchen sind die Viehzucht und die Fischerei.
Wirtschaft
Obwohl die Landwirtschaft immer noch wichtig ist, hat sich in Courrendlin auch das Industrieprojekt des Unternehmens Saphir entwickelt. Die Tätigkeit hier konzentriert auf Steineinbau und Metallbearbeitung. Außerdem gibt es kleine Betriebe wie eine Früchte-Verarbeitungs-GmbH, wo Obst- oder Gemüse-Lieferanten Produkte verarbeiten.
Infrastruktur
Das öffentliche Verkehrssystem im Kanton Bern hat auch die Gemeinschaft von Courrendlin erheblich beeinflusst. Das Dorf wird durch den Autozug der Linke Bahn verbindet, mit einer halbstündlichen Anbindung an Delémont und Moutier.
Außerdem gibt es eine Busverbindung über Moutier nach Biel und eine weitere Busverbindung nach Basel durch die Gemeinschaft von Saint-Ursen. Ebenso hat Courrendlin eine gute Verkehrsanbindung zu den wichtigen Städten der Schweiz, wie Delémont (Bahnstation) und Bern.
Die Schulbildung ist in Courrendlin eine Selbstversorgung
Im Dorf gibt es einen Kindergarten mit einer Anzahl von 50 Plätzen für Kinder. Die Sekundarstufe erfordert, dass Schüler das Gymnasium besuchen oder nach Moutier ziehen. Dies liegt daran, dass die Gemeinschaft von Courrendlin kein Gymnasium hat.
Die Volksschule hat eine Anzahl von 100 Lernenden und bietet eine fachbereichliche Ausbildung für Sekundarstufe I an. Die Schülerzahl ist verhältnismäßig relativ klein gegenüber anderen Regionen im Kanton Bern und in der Schweiz.
Sport und Freizeit
Die Sportmöglichkeiten von Courrendlin bieten die Möglichkeit zum Tennisspielen, Fußballschießen, aber auch Wanderung. Die Gemeinde bietet ihre eigenen Skilifte an einer steilen Abhang am Dorfrand mit den verschiedenen Ebenen für Anfänger bis zum professionellen Freestyle-Skilauf.
Für alle Altersgruppen gibt es verschiedene Sportmöglichkeiten zur Auswahl in der umliegenden Region und im Kanton Bern. Das Gemeindezentrum Courrendlin bietet auch Konzerte, Theatervorstellungen sowie Ausstellungen an, was für die kulturelle Entwicklung des Dorfes wichtig ist.
Daten aus dem Jahr 2020
- Einwohnerzahl: etwa 3’500 Personen
- Fläche der Gemeinde in Quadratkilometern: 11
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